Nationalmannschaft

Das DFB-Phänomen Lukas Podolski

Lukas Podolski ist wahrlich ein gestandener Nationalspieler. 93 Länderspieleinsätze, 43 Tore, 24 Torvorbereitungen. Mit 26 Jahren bereits je zwei Welt- und Europameisterschaften auf dem Buckel. Zahlen, die eine erfolgreiche Nationalmannschaftskarriere unweigerlich bestätigen, doch der Sockel, auf dem der einstige Liebling der deutschen Fans steht, beginnt so langsam zu bröckeln.

Die Lobeshymnen auf die deutsche Fußball-Nationalmannschaft befinden sich derzeit nach dem überzeugenden EM-Qualifikationssieg gegen die Türkei auf dem Höhepunkt. Ein Name kommt dabei im Gegensatz zur Vergangenheit immer wieder nur am Rande vor: Lukas Podolski. Der gebürtige Pole spielte sich einst als „Spaß-Poldi“ an der Seite von Kumpel „Schweini“ in die Herzen der Fans. Tore lieferte der Kölner wie am Fließband, Vorlagen rutschten ihm wie nichts vom Schlappen. Eine Erfolgsstory, deren Ende noch gesucht wird, zwei mögliche Wege zeichnen sich ab. (mehr …)

Philipp Lahm – Karriereplan von A bis Z

Das Rauschen im Bundesliga-Blätterwald trägt momentan fast nur einen Namen – Philipp Lahm. Was bringt einen 27-jährigen zum Schreiben eines Ratgebers, in dem er sich seine alten Weggefährten der Reihe nach vorknöpft? Überraschend ist das alles aber keineswegs – die Karriereplanung Philipp Lahms nimmt weiter Fahrt auf und geht dabei ein kalkuliertes Risiko.

Philipp Lahm war schon immer ein Fußballer eines anderen Schlages, der 27-jährige gehörte schon früh in seiner Karriere zum Stammpersonal der Fußball-Bundesliga. Als Vorreiter war er einer der ersten jungen Burschen, die in der damaligen Alters-Hochburg Bundesliga Fuß fassten. Mit gerade einmal 18 Jahren wurde der Außenverteidiger vom VfB Stuttgart ausgeliehen, kam auf 71 Spiele unter Mentor Felix Magath.

Jener Felix Magath, den er auch zwei Jahre später nach Ende der Leihe als Trainer beim FC Bayern München wiederfand und auch dort zum Stammspieler gemacht wurde. Aber auch jener Felix Magath, den sich Philipp Lahm nun in seinem Buch öffentlich vorknöpft. „Einige Profis lassen sich von dem Druck, den der Trainer ausübt, auch nicht mehr beeindrucken. Seine Tricks greifen nicht mehr, man kennt sie schon. Wir sind seit zweieinhalb Jahren täglich zusammen, machen täglich Erfahrungen, kommunizieren täglich, oder, was auch vorkommt, kommunizieren nicht.„, erklärt Lahm in einer der vielen vorab veröffentlichen Passagen. (mehr …)