Tennis

Tennis-Queen Petkovic im Straßburg-Endspiel

Die deutsche Tennisspielerin Andrea Petkovic hat ihr kurzes Tief eindrucksoll überwunden und steht beim WTA-Turnierin Straßburg kurz vor ihrem ersten Turniererfolg im Kalenderjahr 2011. Die deutsche Nummer 15 der Tennis-Weltrangliste bekam es im Halbfinale von Straßburg mit der Slowakin Daniela Hantuchova zu tun.

Die Darmstädterin Petkovic lieferte sich mit der Slowakin Hantuchova eine fesselnde Begegnung und machte am Ende mit einem 6:4, 3:6 und 6:4 den Einzug in das Finale von Straßburg perfekt. Dort trifft Petkovic am Samstag auf die französische Lokalmatadorin Marion Bartoli, die sich bereits wenige Stunden vor dem Petkovic-Halbfinale den Einzug in das Finale sicherte. (mehr …)

Break-Festival bringt Petkovic Halbfinal-Einzug

Die Top-Favoritin auf den Sieg beim WTA-Turnierin Straßburg hat das Halbfinale erreicht. Die deutsche Tennisspielerin Andrea Petkovic setzt ihren eindrucksvollen Siegeszug weiter fort und besiegte in einem wahren Break-Festival auch die Russin Maria Kirilenko und erreichte nach dem 6:3 und 6:4 die Vorschlussrunde in Straßburg.

Nach den eindrucksvollen Siegen gegen Fed-Cup-Kollegin Anna-Lena Grönefeld und die Chinesin Shuai Zhang sah sich Petkovic im Viertelfinale gegen Maria Kirilenko einer deutlich stärkeren Gegnerin gegenüber. Besonders nach ihrem eigenen Aufschlag bekam Petkovic deutlich mehr Gegenwehr als zuletzt gegen Zhang, die insgesamt lediglich 14 Punkte bei fremden Aufschlag verbuchen konnte. (mehr …)

Adieu ATP-Titel – Florian Mayer wartet weiter auf Sieg

Wiedermal kein Glück für Florian Mayer, der deutsche Tennis-Profi spielte vor eigenem Publikum bei den BMW Open in München groß auf, musste dann aber in einem nervös geführten Finale gegen den Russen Nikolai Dawydenko beim 3:6, 6:3, 1:6 den Kürzeren ziehen. Mayer wartet damit weiterhin auf seinen ersten ATP-Titel seiner Karriere.

Nach knapp einer Stunde und 49 Minuten war es vorbei, der 27-Jährige Deutsche verlor bei den Internationalen Meisterschaften von Bayern zum vierten Mal ein ATP-Finale, bereits zum zweiten Mal gegen Dawydenko. Schon 2006 im polnischen Sopot verlor der Bayreuther ein ATP-Finale gegen den Russen, der sich nach dem verdienten 21. Turniersieg über 68.500 Euro Preisgeld und ein Cabrio im Wert von rund 50.000 Euro freuen durfte. „Glückwunsch an Nikolai, er hat verdient gewonnen„, sagte Mayer, der nicht zu seinem Spiel gefunden hatte. (mehr …)

Weltklasse – Nadal bleibt das Sandplatz-Wunder

Wer soll diesen Kerl eigentlich jemals stoppen? Rafael Nadal hat sich am Sonntag Mittag den Sieg beim Tennis-Masters-Turnier in Monte Carlo gesichert. In einem spannenden Finale setzte sich Nadal knapp mit 6:4 und 7:5 gegen seinen spanischen Landsmann David Ferrer durch.

Der spanische Weltranglisten-Erste schrieb schon im letzten Jahr Geschichte, als er sich als erster Tennis-Profi überhaupt einen sechsten Sieg in Serie bei einem Masters-Turnier sichern konnte. Mit seinem siebten Titel in Serie im Monte Carlo Country Club stößt Nadal nochmals in ganz neue Kategorien vor und unterstrich wiederholt seine Stellung als Sandplatz-König.

Das Finale versprach trotz der großen Favoritenrolle von Nadal von Beginn an ein spannendes Duell zu werden, erst bei den Australian Open gelang Ferrer im Viertelfinale der überraschende Sieg über das mallorquinische Kraftpaket. Für Nadal war es der erste Triumph des Jahres und der erste ATP-Titel nach seinem Sieg im letzten Oktober in Tokio.

Spannung ab dem ersten Ballwechsel – Nadal nicht in Top-Form

Um seinen 37. Sieg in Serie auf dem langsamen Sand an der Côte d’Azur zu feiern musste Nadal wie schon bei dem Dreisatz-Sieg gegen Andy Murray im Halbfinale sein ganzes Können aufbieten. Vor den Augen von Prinz Albert von Monaco und U2-Sänger Bono spielten die beiden Spanier eine ziemlich ausgeglichene Partie. Beide produzierten viele vermeidbare Fehler und waren im Service nicht so stark wie gewohnt. Besonders Ferrer hatte mit dem Service einige Probleme und verlor den ersten Satz auch weil er nur eine seiner sechs Breakchancen nutzen konnte.

Allerdings bekamen die Zuschauer auch immer wieder geniale Ballwechsel zu bestaunen, die sie dann auch folgerichtig mit großem Applaus honorierten. Ferrer schien auf das druckvolle Spiel von Nadal sehr gut eingestellt, traute sich viele riskante Schläge zu, ging aber auch sehr oft zu früh hohes Risiko, zu dem der 29-jährige ATP-Spieler aus Valencia aber durch Nadal gezwungen wurde.

Der Branchenprimus war nicht in Bestform und musste ein druckvolles Spiel aufbauen um Ferrer gar nichts erst in Ballwechsel kommen zu lassen. Nach dem entscheidenden Break zum 3:2 ließ sich Nadal den Gewinn des ersten Satzes nicht mehr nehmen

Ferrer kämpft sich nochmal heran – Nadal behält aber die Nerven

Der zweite Satz war wie der erste dann nochmal von Spannung zerfressen. Nadal schaffte schon im dritten Spiel das Break zum 2:1. Beide brachten ihr Service nun deutlich sicherer ins Feld, was dem Spiel nochmal ein wenig mehr Schwung gab. Als Nadal kurz vor dem 5:3 stand, hatte Ferrer nochmal Blut geleckt und sicherte sich im achten Spiel das Re-Breack zum 4:4-Ausgleich.

Auch das folgende eigene Aufschlagspiel konnte Ferrer noch gewinnen und hatte dann die Chance mit einem Break den zweiten Satz zu gewinnen, doch Nadal hielt seine Nerven zusammen und ließ seinem Landsmann in der Folge keine Chance mehr und gewann alle drei folgenden Spiele in Serie. Nach 2:16 Stunden beendete ein Ball von Ferrer ins Netz das hochklassige Finale. „Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg„, sagte „Rafa“ kurz nach dem Erfolg bei der mit 2,75 Millionen Euro dotierten Veranstaltung.

Für seinen 37. Sieg in Serie auf seinem Lieblingsbelag kassierte Nadal 438.000 Euro. Insgesamt war es für den Spanier der 44. Karrieretitel, 30 davon holte der Weltranglisten-Erste auf Sand. Es bleibt auch weiterhin dabei, dass dem Ibrer auf der roten Asche aktuell kein Tennis-Profi das Wasser reichen kann. Schon im vergangenen Jahr hatte Nadal die Masters-Events in Monte Carlo, Madrid sowie Rom gewonnen und auch bei den French Open triumphiert.

Anerkennung von Ferrer – Chance die Weltranglisten-Führung auszubauen

Direkt nach dem Spiel fand auch Ferrer deutliche Worte für den Sandplatz-Spezialisten Nadal. „Rafa ist der beste Sandspieler der Geschichte. Er ist immer überall„, sagte Ferrer. Seine persönliche Bilanz gegen Ferrer konnte Nadal nun auf 12:4 ausbauen. Auch seine Führung in der zweithöchsten Turnierkategorie konnte Nadal ausbauen. Mit seinem 19. Masters-1000-Titel liegt der Spanier nun jeweils zwei Siege vor Roger Federer und dem nicht mehr aktiven US-Amerikaner Andre Agassi

Schon in der nächsten Woche kann Nadal seine sowieso schon große Führung in der Tennis-Weltrangliste vergrößern. Nach seinem Verzicht bei dem Turnier in Barcelona im letzten Jahr muss Nadal keinerlei Punkte verteidigen und kann als an Nummer eins gesetzter Spieler in Abwesenheit von Novak Djokovic und Roger Federer neue Punkte sammeln.

Von Christian Wolfsdorf

Das Federer-Beben – Melzer siegt im Alpen-Duell

Unerwartete Überraschung im Monte Carlo Country Club – Dem schweizer Tennis-Überflieger Roger Federer wurden im Alpen-Duell gegen den Österreicher Jürgen Melzer gehörig die Flügel gestutzt, der einstige Weltranglisten-Erste aus der Schweiz verlor nach nur gerade einmal 105 gespíelten Minuten mit 4:6 und 4:6 gegen Melzer.

Natürlich wäre ich gerne weiter im Turnier geblieben„, befand Federer direkt nach dem Turnier, dass bisher in seine mehr als verkorkste Tennis-Saison perfekt hineinpasst. „Ich denke, ich habe gar nicht so schlecht gespielt. Es war einfach nur das erste Turnier auf Sand„, sagte der 16-malige Grand-Slam-Champion und wollte wiederholt nichts von einer Krise wissen. In den kommenden Tagen wird Federer in seiner Heimat trainieren um sich die nötige Fitness für die kommenden Aufgaben zu holen. (mehr …)

Federer erteilt Kohlschreiber Tennis-Lehrstunde

Der deutsche Tennis-Profi Philipp Kohlschreiber konnte sich wie zu erwarten beim ATP Masters-Turnier in Monte Carlo nicht über die zweite Runde hinausretten. Der 27 Jahre alte Augsburger kassierte gegen den großen Schweizer Favoriten Roger Federer eine herbe Niederlage und musste sich nach gerade einmal 58 Minuten sang- und klanglos mit 2:6 und 1:6 aus dem Turnier verabschieden.

Kohlschreiber wollte im sechsten Anlauf endlich zeigen, dass er dem Schweizer gewachsen ist, musste sich aber wie so oft der bitteren Wahrheit stellen. Schon nach gerade einmal knapp acht gespielten Minuten lag der Schweizer mit 3:0 in Führung. Von da an lief es für „Kohli“ deutlich, aber nicht entscheidend besser. Beim Stand von 4:2 ließ Kohlschreiber dann die große Chance zum Anschluss liegen und verpasste bei seiner einzigen Break-Chance den Winner, Federer ging mit 5:2 in Führung und spielte sein Aufschlagspiel locker runter. (mehr …)

Kohlschreiber gewinnt Auftaktspiel in Monte Carlo

Der deutsche Tennis-Profi Philipp Kohlschreiber hat sich vor einer herben Niederlage bewahrt und seine Erstrunden-Partie beim Masters-1000-Series-Turnier in Monte Carlo gewonnen. Der Augsburger Weltranglisten-34. bekam es mit dem Kasachen Andrej Golubjew zu tun und hatte beim 5:7, 7:6 (8:6), 6:4 einige Schwierigkeiten.

Der Weltranglisten-40. Golubjew machte Kohlschreiber das Leben bei der mit 2,75 Millionen Euro dotierten Sandplatz-Veranstaltung von Anfang an schwer, immer wieder kamen die beiden zu Breaks, schafften es aber nicht diese zu bestätigen. Nach einem umkämpften ersten Satz drehte Kohlschreiber etwas mehr auf und vermied unnötige Fehler. (mehr …)

Herren enttäuschen beim ATP-Turnier in Miami

Für die deutschen Tennis-Profis läuft der Auftakt in das ATP-Masters-Turnier im amerikanischen Miami alles andere als nach Plan. Mit dem Stuttgarter Michael Berrer ist bereits der dritte deutsche Tennis-Profi in der ersten Runde ausgeschieden.

Der Stuttgarter Michael Berrer fand bei dem mit 4,5 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Event nie richtig in die Partie und musste sich nach 97 Minuten bereits Pablo Cuevas aus Uruguay nach zwei gespielten Sätzen mit 4:6, 6:7 (2:7) geschlagen geben. Grund zur Hoffnunge hatte Berrer nur zwischenzeitlich, als er beim Stand von 3:5 einen Matchball abwehren konnte und schließlich noch zum 6:6-Ausgleich kam. Im Tie-Break war die Nummer 78 der Weltrangliste dann jedoch chancenlos. (mehr …)

Tennis: Aus für Julia Görges in Mexiko

Das hat sich die 22 Jahre alte deutsche Tennisspielerin Julia Görges aber sicherlich anders vorgestellt. Wie schon eine Woche zuvor beim WTA-Turnier in Bogota schied die Bad Oldesloerin auch im mexikanischen Acapulco im Achtelfinale aus.

Dabei fing der Turnierstart in Acapulco so gut an, bereits in der ersten Runde untermauerte Görges ihre Siegesambitionen bei dem mit 220 000 Dollar dotieren Turnier und fegte die Lokalmatadorin Ximena Hermoso mit 6:1 und 6:2 vom Platz, die Spanierin Ana Medina Garrigues war dann aber zu viel für Görges. (mehr …)

Petkovic in Paris im Viertelfinale ausgeschieden

Eine Woche nach dem souveränen Erfolg beim Fed-Cup und dem damit gleichbedeutendem erreichtem Aufstiegsspiel der deutschen Mannschaft gegen die USA um den Einzug in die Weltgruppe I wollte Andrea Petkovic auch beim WTA-Turnierin Paris ihre herausragende Form bestätigen, hatte aber gegen Bethanie Mattek-Sands mit 6:7 (4:7), 6:2, 3:6 das Nachsehen.

Souverän konnte sich Petkovic bis in das Viertelfinale des Hallenturniers in Paris vorkämpfen, dort musste sie dann aber der US-Amerikanerin Bethany Mattek-Sands nach einem durchwachsenen Spiel den Vortritt lassen. Zu Beginn des ersten Satzes sah alles noch gut aus für die 24. der Weltrangliste, doch Mattek-Sands kämpfte sich in die Partie zurück und nutze die schwache Tagesform Petkovics aus und kämpfe sich in den Tie-Break, den sie mit 4:7 gewann. Petkovic ging zu Beginn durch zwei schnelle Breaks mit 2:0 und 3:1 in Führung. (mehr …)