1. FC Köln

Fünf Monate Solbakken – Ein erster Rückblick

Der 1. FC Köln auf dem Weg zu alten Ruhm und als deutscher Vorreiter? Ein wenig sah es in der Vorbereitung mit einem Augenzwinkern so aus, doch mal langsam mit den jungen FC-Geißböcken. Immerhin scheint sich beim 1. FC Köln so etwas wie ein neues Traumpaar im deutschen Fußball entwickeln zu können. Ähnlich wie Thomas Schaaf und Klaus Allofs bei Werder Bremen wirken Ståle Solbakken und Volker Finke wie eine deutlich modernere Variante des ehemals sehr erfolgreichen Werder-Duos.

Schon nach wenigen Trainingseinheiten und gemeinsamen Tagen war eines mal deutlich klar. Der Weg, den Volker Finke nach seinem Amtsantritt eingeschlagen hatte, wird konsequent gegangen und fand erst durch Ståle Solbakken den richtigen Halt. Zwei Männer die in Verbindung mit Claus Horstmann und den neu gestalteten Strukturen das Kölner Umfeld ordentlich umpflügen. Und Solbakken ist trotz des Kölner Feuerstuhls auf dem er sitzt nicht zu verbiegen, wirbelt die allseits bekannten deutsche Trainingsmethoden ordentlich durch und freundet sich mittlerweile sogar mit Fans und Presse an. (mehr …)

Bilanz: Köln schreibt wieder schwarze Zahlen

Der 1. FC Köln hat das zum 30. Juni endende Geschäftsjahr 2010/2011 wieder mit einem leichten Überschuss abgeschlossen. Nach Jahren der Schuldenanhäufung konnten die Domstädter damit zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder Schulden abbauen.

Wie der Verein am Donnerstag mitteilte, erwirtschaftete der Klub nach einem Fehlbetrag von 443 000 Euro im vergangenen Geschäftsjahr dieses Mal einen Überschuss von 112 000 Euro. Von den 31,4 Millionen Euro Schulden auf Konzernebene konnten die Geißböcke rund 0,5 Mio. abbauen, dies entspricht einem Schuldenabbau von 1,6%.

Wir hatten im Geschäftsjahr 2010|2011 mit schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen. Zwei Trainerwechsel, die über die Saison lange andauernde Platzierung am Ende der Tabelle und die notwendigen Verpflichtungen im Winter haben dazu beigetragen.“, erklärte FC-Geschäftsführer Oliver Leki. „Trotz dieser Ausgangslage konnten wir das Geschäftsjahr 2010|2011 mit einem Jahresüberschuss und positivem Eigenkapital abschließen.“ (mehr …)

1. FC Köln: Das System von Stale Solbakken

Auch wenn es schon den ein oder anderen Blog zu der Taktik von Stale Solbakken geben mag, möchte ich trotzdem auch selber nochmal meinen Senf dazu geben und meine ganz persönliche Sicht auf die Dinge darlegen. Ich bin bei weitem kein Taktik-Experte, da gibt es mit großer Sicherheit andere, die in dem ein oder anderen Bereich dieses Themas deutlich tiefgründiger werden gehen können. Vielleicht werde ich auch das ein oder andere vielleicht auch selber falsch verstanden haben, aber dies hier ist ein Versuch der Aanalyse anhand der Spiele und Trainingseinheiten, die ich in diesem Jahr gesehen habe.

Zu Beginn seiner Amtszeit griff die Kölner Presse besonders gerne die taktischen Vorlieben Solbakkens auf, gingen dabei aber natürlich nicht tiefer in die Materie und ließen dabei (klar, ist halt Boulevard) natürlich auch außen vor zu warnen, dass das einstudieren des System auch seine Zeit brauch und das Misserfolge zu Beginn zu erwarten sind.

Seine Grundformation ist das klassische 4-4-2, das in der Defensive, wenn man so will zu einer Art 4-6-0 oder 4-5-1 und in der offensiven Bewegung zum 2-4-4 wird. (mehr …)

Das DFB-Phänomen Lukas Podolski

Lukas Podolski ist wahrlich ein gestandener Nationalspieler. 93 Länderspieleinsätze, 43 Tore, 24 Torvorbereitungen. Mit 26 Jahren bereits je zwei Welt- und Europameisterschaften auf dem Buckel. Zahlen, die eine erfolgreiche Nationalmannschaftskarriere unweigerlich bestätigen, doch der Sockel, auf dem der einstige Liebling der deutschen Fans steht, beginnt so langsam zu bröckeln.

Die Lobeshymnen auf die deutsche Fußball-Nationalmannschaft befinden sich derzeit nach dem überzeugenden EM-Qualifikationssieg gegen die Türkei auf dem Höhepunkt. Ein Name kommt dabei im Gegensatz zur Vergangenheit immer wieder nur am Rande vor: Lukas Podolski. Der gebürtige Pole spielte sich einst als „Spaß-Poldi“ an der Seite von Kumpel „Schweini“ in die Herzen der Fans. Tore lieferte der Kölner wie am Fließband, Vorlagen rutschten ihm wie nichts vom Schlappen. Eine Erfolgsstory, deren Ende noch gesucht wird, zwei mögliche Wege zeichnen sich ab. (mehr …)

1. FC Köln und Manasseh Ishiaku trennen sich

Fußball-Bundesligist 1. FC Köln und Stürmer Manasseh Ishiaku trennen sich. Nach Angaben vom Montag haben sich der Verein und der 28-Jährige einvernehmlich auf eine Vertragsauflösung geeinigt.

Ishiaku war zur Saison 2008/2009 vom MSV Duisburg nach Köln gekommen und in der Rückrunde der vergangenen Spielzeit an den belgischen Verein VV St. Truiden ausgeliehen. Für Köln bestritt Ishiaku 28 Erstligaspiele (ein Treffer). (mehr …)

Solbakken beim Bundesliga-Debüt gegen Wölfe

Die Bundesliga startet in ihre 49. Saison und der 1. FC Köln empfängt am Samstag den VfL Wolfsburg zum ersten Spiel der Saison im RheinEnergieStadion. Für beide Mannschaften geht es um 15:30 Uhr (Live auf Sky und Liga total!) um einen guten Einstand in eine Saison, deren Vorbereitung schon wieder alles andere als ruhig verlief. In beiden Lagern sorgte ein Stück Stoff für großes Theater.

Felix Magath sorgte nach der blamablen DFB-Pokal-Pleite für großes Aufsehen, als er Marcel Schäfer als Kapitän entmachtete. „Ich habe mich nach dem Auftritt der Mannschaft in Leipzig gezwungen gesehen, Veränderungen innerhalb der Mannschaft vorzunehmen“, so Magath. Schäfer selber wollte die Kapitäns-Binde gar nicht erst rausrücken. „Ich war stolz, Kapitän der Mannschaft zu sein, und hätte gerne weitergemacht.“ In einen Streik wolle der Verteidiger aber nicht gehen. „Ich akzeptiere selbstverständlich die Entscheidung des Trainers. Es wird an meiner Einstellung zum VfL und zur Mannschaft aber nichts ändern, ich werde nach wie vor Verantwortung übernehmen“, so Schäfer. (mehr …)

Teamcheck: Der 1. FC Köln im Bundesliga-TÜV

Die Frohnaturen des 1. FC Kölnscheinen endgültig in der Fußball-Bundesligaangekommen zu sein. Die Rheinländer starten nun in ihre vierte erstklassige Saison in Serie und dürfen sich dafür schon mal ein klein wenig auf die Schulter klopfen. Vorbei scheinen die Zeiten, wo die Geißböcke in aller Regelmäßigkeit zwischen der Bundesliga und 2. Liga hin und her gependelt sind.

In der Saison 2011/2012 darf sich der FC-Fan auf einige Neuerungen beim 1. FC Köln freuen, denn erstmals so scheint es, starten die Kölner ruhiger in die Saison, als man es von ihnen gewohnt ist. Einen großen Anteil daran haben Sportdirektor Volker Finke und Neu-Coach Stale Solbakken, die den FC auf deutlich ruhigere Bahnen lenken konnten. Diese Worte hatten wenigstens bis knapp zwei Wochen vor Bundesliga-Start einen gewissen Wert. Die von der Presse aufgebauschte Kapitäns-Debatte versetzte Köln wieder zurück in seinen ursprünglichen Zustand – Wild und emotional.

Auch auf dem Transfermarkt konnten die Geißböcke das ein oder andere Ausrufezeichen setzen und glänzten vor allem durch eine ausgewogene Kaderausdünnung und den Königstransfer von Sascha Riether. Auch die Presse spielt in der Domstadt immer wieder eine große Rolle, doch Stale Solbakken und Volker Finke wissen genau, wie sie mit den Kölner Pressehäusern umgehen müssen und sorgen lange für beinahe beängstigende Ruhe. (mehr …)

DFB-Pokal: Die größten Geschichten der 1. Runde (Teil 1)

Geschichten gibt es, die schreibt nur die 1. Runde des DFB-Pokals. Amateure, die gegen Bundesligisten über sich hinauswachsen. Spieler, die lieber einen drauf machen wollen, als im aktuellen Sportstudio aufzutreten. Elfmeterschießen, die einfach kein Ende nehmen wollen und Spiele, wo der Trainer schon während des Spiels den Wettskandal riecht.

In einer zweiteiligen Serie befasst sich HackeSpitzeTor mit den größten, den schrägsten, den berühmtesten und abgefahrensten Geschichten der 1. DFB-Pokal-Runde.

2000: Angstgegner Magdeburg – Geißbock-Schnitzel und Lederhosen-Lotterie
1. FC Magdeburg – 1. FC Köln 5:2 /  FC Bayern München 5:3 n. E (1:1, 1:1)

Der 1. FC Magdeburg, in der DDR damals das Maß aller Dinge, 1974 sogar einziger DDR-Klub, der einen Europapokal gewinnen konnte, war rund um die Jahrtausendwende alles andere als ein Pokalschreck. Nach der deutschen Wiedervereinigung geriet der Klub ins Straucheln und verschwand in den tiefsten Gräben des deutschen Amateurfußballs. (mehr …)

1. FC Köln: Lukas Podolski und der Herr der Binde

Der 1. FC Köln und Superstar Lukas Podolski – eine Ehe im Fußball und der Geschichte der Bundesliga, die sowohl einzigartig, als auch abschreckend zu gleich erscheint. Die gegenseitige Liebe zwischen beiden Seiten ist nie erloschen, doch fragt man sich bei Zeiten, ob diese Konstellation mit all ihren positiven Seiten wirklich die negativen Argumente aufwiegt.

Ruhe beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln war schon immer ein seltenes Gut, dass von Fans und Verantwortlichen in der Vergangenheit nur zu selten genossen und geschätzt wurde. In der Vorbereitung zur Bundesliga-Saison 2011/2012 begann eine kleine Revulution beim 1. FC Köln . Die Geißböcke machten mit positiven Schlagzeilen auf sich aufmerksam und gingen Problemen gekonnt aus dem Weg. (mehr …)

Ståle Solbakken: Zwischen Genie und Wahnsinn!

Der 1. FC Köln auf dem Weg zu alten Ruhm und als deutscher Vorreiter? Ein wenig sieht es so aus, doch mal langsam mit den jungen FC-Geißböcken. Immerhin scheint sich beim 1. FC Köln so etwas wie ein neues Traumpaar im deutschen Fußball zu entwickeln. Ähnlich wie Thomas Schaaf und Klaus Allofs bei Werder Bremen wirken Ståle Solbakken und Volker Finke wie eine deutlich modernere Variante des ehemals sehr erfolgreichen Werder-Duos.

Schon nach wenigen Trainingseinheiten und gemeinsamen Tagen wird eines mal deutlich klar. Der Weg, den Volker Finke nach seinem Amtsantritt eingeschlagen hat, wird konsequent gegangen und findet erst durch Ståle Solbakken den richtigen Halt. Zwei Männer die in Verbindung mit Claus Horstmann und den neu gestalteten Strukturen das Kölner Umfeld ordentlich umpflügen. Und Solbakken ist trotz des Kölner Feuerstuhls auf dem er sitzt nicht zu verbiegen, wirbelt die allseits bekannten deutsche Trainingsmethoden ordentlich durch. (mehr …)